MKH Winkelfehlsichtigkeit

Winkelfehlsichtigkeit ist ein Sehfehler, der bei den meisten Menschen vorhanden ist. Es handelt sich um ein Ungleichgewicht in der muskulären Aufhängung der Augen. Oft ist die Winkelfehlsichtigkeit die Ursache für:           

  • Anstrengungsbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Augenschmerzen oder -brennen
  • Verspannungen von Nacken und Schulter
  • rasche Ermüdung beim Lesen
  • Lese-/ Rechtschreibschwäche
  • Lichtempfindlichkeit
  • unbefriedigendes Sehen
  • schlechte Nachtsicht

Mit der entsprechenden Messmethode kann diese kleine Fehlstellung der Augen ganz genau festgestellt und gemessen werden. Durch entsprechende Gläser (Prismengläser) wird die Fehlstellung dann genau wie die Kurz- oder Weitsichtigkeit einfach mit der Brille korrigiert.

Messmethode

Es gibt viele Möglichkeiten eine Winkelfehlsichtigkeit zu diagnostizieren. Allerdings ist die von uns angewendete MKH (Mess- und Korrektionsmethodik nach Hans-Joachim Haase) in Verbindung mit dem Polatest (ein spezielles Polarisationsverfahren mit genormten Testbildern) die zuverlässigste Methodik. Eine perfekte, bis auf 0,25 Prismen genaue Korrektion, ist nur nach der MKH möglich. Aus diesem Grund ist sie die einzige anerkannte Methodik unter Fachleuten und den Mitgliedern der IVBV (Internationale Vereinigung für binokulare Vollkorrektion).

Prismatische Brillen

Prismatische Brillen bzw. Brillengläser unterscheiden sich von "herkömmlichen" Brillengläsern nur dadurch, dass sie dem Auge die Möglichkeit geben in der "Ruhestellung" zu schauen. Sie lenken die Blickrichtung so um, dass beide Augen zur gleichen Zeit, in der für sie entspannten Position zueinander, das gleiche Objekt fixieren können. Um dies zu ermöglichen erhalten die Brillengläser einen besonderen Schliff. Die Höhe und Richtung des prismatischen Wertes ist dann entscheidend in welche Richtung der Blick gelenkt wird und an welcher Stelle das Brillenglas etwas dicker wird. In den meisten Fällen ist das Prismenglas von außen kaum von anderen Gläsern zu unterscheiden. Manchmal, bei sehr hohen Werten, sind die Gläser an einer Stelle des Glasrandes sichtbar dicker als ohne Prisma. Allerdings kann man durch genaue Berechnung schon vorher sehen, ob das Glas eine sichtbare Dickenabweichung hat, bevor man die Gläser in Auftrag gibt! Eine prismatische Wirkung kann heute bei fast alle Brillengläser gefertigt werden, ganz gleich ob bei Fern- oder Lesebrillen, bei Gleitsichtgläsern oder Spezialgläser für Bildschirmarbeit und natürlich auch Sonnenbrillen. Wir beraten Sie gerne und ausführlich zu allen Fragen rund um prismatische Brillen.